Was für Spiele mag ich?

Was für Arten von Spielen mag ich eigentlich? 

Heute möchte ich mal, ganz privat, reflektieren, welche Arten von Spiele ich in meiner "Gamerkarriere" besonders mochte und welche nicht. Das ist tatsächlich mal eine persönliche Hinterfragung.... mal sehen was dabei rauskommt. Ob es für andere interessant ist, weiß ich nicht, aber ich möchte es gern mal niederschreiben. Gehen wir das Ganze doch mal Genre für Genre durch:

Arcade:

Natürlich liebe ich Arcade Spiele. Schon allein durch die Tatsache, das ich aus einer "Kneipen-Familie" stamme und in der Dorfkneipe meiner Familie immer Automaten standen. Ich erinnere mich noch an Pac- Man, Defender, Pole Position und an irgendein "Top-Down" Flugzeugballerspiel im Stil von Raptor bzw. 1942. Diese Spiele habe ich als kleines Kind (ich bin 76er Jahrgang) geliebt und natürlich auch später am C64 gespielt. Ich mochte diese recht kurzen, einfach zu verstehenden, aber auch oft schweren Spiele schon immer. 

Jump n Run:

Jump n Runs waren meine zweite große Liebe. Ich habe sie sehr gern gespielt, besonders in Erinnerung geblieben sind mir dabei Giana Sisters, Cosmos Cosmic Adventure aber auch Alex Kidd in Miracle World und natürlich Sonic 1+2 aus meiner kurzen Sega Master System Episode. Es gab natürlich noch viele mehr, die ich gespielt habe, aber so ab Anfang der 90er (nach Sonic 2) war das Thema "durch" für mich. Rayman habe ich z.B. nie gespielt.

Da ich nie eine Nintendo Konsole besessen habe, kenne ich Mario nicht aus eigenem Spiel, ich fand aber Sonic damals schon cooler und so empfinde ich es bis heute. Ich weiß noch genau als ich bei einem Kumpel das erste Mal Mario gesehen habe und laut ausrief: "Ey, das ist ne 1:1 Kopie von Giana Sisters!" Ganz schön frech von diesen Leuten mit dem komischen Namen: N-i-n-t-e-n-d-o.
Das es natürlich genau anderesherum war, habe ich erst später verstanden....
Ich verstehe jeden Mario Fan, aber wenn man sich als Kind fürs Sega Mastersystem entschieden hatte, war man für alles andere aus der Nintendowelt verloren.

Adventure:

Schwieriges Thema. Ich finde nur wenige Adventure wirklich gut, und wenn ich sie gut finde, kommen sie aus einem Zeitraum von nur 7 Jahren, nämlich von 1989 bis 1996. Ich rede hier von Titeln wie: Indiana Jones 3+4, Monkey Island 1+2, The lost Files of Sherlock Holmes 1+2, Robin Hood (Sierra), The Day of the Tenatacle, Star Trek - 25th Anniversary / Judgement Rites, und Sam & Max - Hit the Road. Das waren auch schon fast alle Adventures, die ich wirklich gerne gespielt habe. Wie ihr seht, sind es viele "klassische" Lucasarts Titel, mit Sierra konnte ich wenig anfangen. Generell kann man sagen, das ich Adventures erst in der VGA-Ära entdeckt habe und mir die Vorgänger nicht mehr "angetan" habe, damit meine ich z.B. Maniac Mansion und Zak Mc Kracken. Neue Adventures gefallen mir irgendwie nicht mehr so. Gute Comedy Adventures gibt es kaum noch (oder ich finde sie nicht mehr lustig) und auch die späteren Lucasarts Sachen fand ich nicht mehr so gut ,wie die Spiele aus diesen Jahren Anfang der 90er.

Ego-Shooter:

Noch ein schweiriges Thema. Ich habe Ego-Shooter von Anbeginn des Genres gespielt, also beginnend mit Wolfenstein 3D, über Doom 1+2 bis zu Duke Nukem 3D und Quake. Alles großartige Spiele keine Frage. Aber irgendwie langweilte mich das Genre seit dem. Die Spiele und Szenarien ähnelten sich immer mehr und waren immer mehr "nichts für Vatters Sohn". Es gibt aber einige wenige Ausnahmen: Unreal Tournament habe ich geliebt (im Solo Spiel...dazu gleich mehr). Da hat mich besonders die Geschwindigkeit des Spiels begeistert, die damals seinesgleichen gesucht hat.

Normalerweise liebe ich Shooter in halbwegs realistischem Setting, die dann auch gern brutal sein dürfen. Hierzu zähle ich besonders Hard-Line von Cryo (das Spiel, quasi ein spielbarer 80er Jahre Action Film, bespreche ich Ende des Jahres, wenn es vom "Index" ist - der Text ist schon fertig), Soldier of Fortune aber auch das unfassbar geniale Mafia 1 (auch dazu später mehr).

Multiplayer:

Ganz schnell und ganz einfach: Ich habe, bis auf ein einziges mal Unreal Tournament, niemals gegen jemand anderen über das Netz gespielt. Multiplayer hat mich nie interessiert, ich bin generell kein kompetitiver Mensch und es interessiert mich daher nicht, ob ich in irgendwas besser bin als andere. Das zieht sich durch mein ganzes Leben, auch in der Realität bin ich kein "Wettbewerbstyp".

Auch Spiele im Hot-Seat oder mit mehreren Controllern habe ich ungern gespielt. Insofern könnt ihr Euch vorstellen, das ich eine Reihe von Spielen nicht besprechen werde, nämlich die ganzen Team Shooter wie Half Life/Counterstrike etc. Computerspiele sind für mich eine reine Solo-Erfahrung. Ich spiele auch Red Dead Redemption 2 bzw. Red Dead Online wie ein Solospiel. Die anderen Leute da ignoriere ich erfolgreich und geniesse die Welt, die sich mir dort bietet.

Simulation:


Großes Thema für mich! Ich liebe die alten Microprose Simulationen (Gunship 2000, Silent Service etc:), auch für den Flight Simulator hatte ich immer eine heimliche Leidenschaft. Heute finde ich solche Spiele kaum noch, aber in den 90ern habe ich (Kriegs-) simulationen geliebt.

Rennspiele:

Eine echte Leidenschaft von mir. Ich habe sie alle gespielt und liebe sie bis heute. Angefangen mit Pole Position, über Indy 500, Need for Speed, Formula One Grand Prix, Colin Mc Rae 2.0, Rallye Championchip 97, Forza, Grid, The Crew 2 und viele andere. Am meisten liebe ich Spiele, die eine Art "Open World" haben und nicht nur auf einem Rundkurs stattfinden. Insofern sind die Rallyspiele, Forza Horizon, Need for Speed und The Crew 2 meine Favoriten. Auch Forza oder The Crew 2 spiele ich, wie oben beschrieben, wie ein Solospiel und bei den beiden Titeln sogar komplett ohne Story und Competitions. Ich fahre einfach nur durch die offene Welt und habe viel Spaß daran.

Echtzeit-Strategie:

Ganz klare Ansage: Ich habe in meinem Leben noch nie ein Echtzeit-Strategie Spiel gespielt! Das klingt seltsam, ist aber so. Ich habe weder Dune 2C&C,  noch Age of Empires oder sonstwas in der Richtung gespielt. Schon beim Zusehen wußte ich: Das ist überhaupt nichts für mich! Daran habe ich mich bis heute gehalten und vermisse überhaupt nichts. 

Runden-Strategie:

DAS ist mein Genre, zumindest wenn das Spiel Civilization oder Colonization heißt. Sonst nicht. Punkt. Ich mag dabei übrigens kriegerische Auseinandersetzungen nicht. Das klingt jetzt vielleicht völlig bescheuert, wenn man Rundenstrategie friedlich spielt, aber ich bin jemand, der bei Civilization keinen Krieg anfängt, sondern das Spiel friedlich im Wissenschaftswettstreit gewinnt. Sobald ich mein Territorium habe (meinetwegen eine größere Insel), begnüge ich mich damit, baue dieses aus und sorge dafür, das ich als erster im Weltraum bin. Wenn mich jemand angreift gibt es natürlich auf die Fresse, aber ich selbst breche keine Kriege vom Zaun. Ich mag die Diplomatie, den Handel und die friedliche Koexistenz der Nationen. Bei Colonization werdet ihr auch nie erleben, das ich Indianerdörfer angreife... 

Was andere Titel angeht... Moment.... Es gibt andere Titel in dem Genre? 😁

Sportspiele:


Ohje.... Es gibt nur 3 Sportspiele die ich gern gespielt habe: Summergames und Wintergames von Epix sowie die Links Serie von Access. Wie ich oben schon geschrieben habe, bin ich kein kompetitiver Mensch und deshalb bin ich auch kein Typ der Sportspiele spielt. Ich habe (echt jetzt!) noch nie ein Fifa oder Pro Evo gespielt, genauso verhält es sich mit NFL/NHL Titeln. Es interessiert mich als Spiel überhaupt nicht, als Sportart zum Zuschauen schon.

Wenn wir Fussball Manager mit reinehmen, dann habe ich Anstoss und Bundesliga Manager gern gespielt. Falls das wichtig ist: Ich bin "Team Bundesliga Manager", Anstoss war mir von Anfang an zu albern.
Ich habe allerdings eine Leidenschaft für Golfspiele. Da ich auch privat manchmal den Schläger schwinge, kenne ich mich da auch gut aus. Wer sich jetzt mit Golf auskennt ahnt es vielleicht: Ich habe Handicap 54, eben weil ich kein kompetitiver Mensch bin. Ich spiele Golf immer nur allein und nur "gegen den Platz", nie nach Stableford Punkten. Ich habe noch nie an einem Turnier teilgenommen und werde es auch nicht. Mir ist es völlig egal, ob ich gut oder schlecht in dem Sport bin, ich will einfach nur manchmal Golf spielen. Punkt. Aus diesem Grund bin ich auch aus Golfclubs und so ausgetreten und mache nur "Pay & Play" auf öffentlichen Plätzen. Und deshalb werde ich auch nie besser sein als Handicap 54, weil man dafür Interesse an Turnieren haben müsste.

Wirtschaftssimulation:

Eine Leidenschaft von mir. Ich liebe (historische) Wi-Sims wie z.B. Patrizier, 1869, Oil Imperium, Rüsselsheim/Detroit, aber auch Spiele wie Railroad Tycoon, Rollercoaster Tycoon, Transport Tycoon etc. Das ist genau mein Ding, aber ich interssiere mich auch privat und beruflich sehr für wirtschaftliche Zusammenhänge. Insofern ist dieses Genre sicherlich eines, das mich am meisten interessiert und wo ich auch eine recht große Auswahl an Spielen in meiner Sammlung habe. 

Aufbau-Spiele:

Hier liebe ich nur wenige Serien/Spiele, da bin ich extrem "zickig". Sobald es eine kriegerische Komponente gibt, die sich nicht abschalten bzw. vermeiden lässt, bin ich raus! Sobald es nicht in einem historischen bzw. realistischen Szenario spielt, bin ich ebenfalls raus. Für mich gibt es nur eine Handvoll Spiele/Serien, die ich gern spiele, so wenige, das ich sie komplett aufzählen kann: Anno 1602, Anno 1503, Children of the Nile, Sim City und Banished. Das war die komplette Liste! Ich habe keinen einzigen Teil der Siedler gespielt, und auch kein Caesar oder so. Anno 1602 war genau "mein Spiel", das spiele ich bis heute. Getoppt wurde es erst durch den Indie-Titel Banished, das ich für den Gipfel des Genres halte. Allerdings bin ich eben auch so "drauf", das ich einfach in Ruhe alles aufbauen möchte, ohne mich um Kriege, Auseinandersetzungen oder Katastrophen kümmern zu müssen.

Rollenspiele:

Eine Mega-Lücke bei mir. Ich mag die allermeisten Rollenspiele nicht, weil ich Fanatsy nicht mag. Ich mag Herr der Ringe gar nicht und habe als Kind bzw. Jugendlicher weder Fanatsy noch Science Fiction Bücher gelesen. Ich mag realistisch-historische Szenarien, und daher fallen für mich viele (Rollen)spiele "raus". Mein liebstes Rollenspiel der Geschichte ist Ultima 7. Die Ultima Reihe ist genau der "Sweet Spot" aus historischem Setting und Fantasy. In Ultima 7 gibt es ja mit den Gargoyles quasi nur eine Fantasy Rasse, damit komme ich klar. Alles andere wäre mir schon "too much".

Was Filme angeht, geht es mir genauso. Ich hasse Herr der Ringe leidenschaftlich und mag diese ganze "Tolkien-Fantasy" (zum Leidwesen meiner Freundin) nicht. Das einzige was ich ertrage, ist die "Light Fantasy", wie sie in Harry Potter vorkommt. Ein weiteres Rollenspiel das ich geliebt und mehrfach durchgespielt habe, war das Action-RPG "Golden Axe Warrior", ein "Zelda-Clone" auf dem Sega Master System. In jüngster Zeit hat mich Driftmoon mit seiner leichten, lockeren, lustigen und mit vielen Popkulturreferenzen gespickten, Story begeistert. Ein großartiges Spiel für Leute wie mich. An dieser Stelle nochmal danke an die beiden finnischen Entwickler Ville und Anne Mönkkönnen, die nicht nur dieses tolle Spiel programmiert haben, sondern auch einfach nette Menschen sind. 

Logik-/Denk- und Gesellschaftsspiele

Das ist volle Kanne mein Ding. Ich habe solche Spiele immer geliebt, egal ob sie Incredible Machines, Lemmings, Push-Over, Tetris, Lost Vikings, Columns oder sonstwie hießen. Dazu kommt das ich leidenschaftlicher Spieler von Gesellschaftsspielen bin, so das ich immer eine aktuelle Version von Siedler von Catan, Zug um Zug, Scotland Yard, Monopoly, Mensch ärgere Dich nicht aber auch z.B. Uno vorhalte. Erst neulich habe ich mir bei Google Stadia Uno und Monopoly zugelegt.... Natürlich um es Solo und gegen die KI zu spielen....ist ja klar....

Gesellschaftssipele spiele ich natürlich gern "live" mit meinen Freunden, aber da wir dazu immer weniger kommen, weiche ich auf die Computer KI aus. Seltsamerweise reizt es mich nicht, gegen andere Leute übers Netz zu spielen. Ich brauche das "lokale Zusammensitzen mit Kumpels" irgendwie. Wir haben über viele Jahre, teilweise jedes Wochenende, Siedler von Catan mit der Städte und Ritter Erweiterung gespielt. Ich glaube ich kann sagen, das unsere Clique das Spiel wirklich beherrscht hat, was ich an der KI einiger Computerumsetzungen sehe. Viel zu einfach....
Keine KI kann so wunderbar fies spielen wie mein Kumpel Gunter....:-). Ihm ist es eindeutig zu oft gelungen mich in der letzten Runde vor meinem sicher geglaubten Sieg noch abzufangen. Wo zum Teufel hat der immer im richtigen Moment die richtigen Rohstoffe und vor allem die "Medizin", "Strassenbau" und "Intrigen" Karten her? Und wie oft heiratet der Typ eigentlich im Spiel? Aber ich schweife ab.... 😁 

Open World:

DAS MEIN GENRE! Ich liebe Open World Spiele über alles, wenn das Setting stimmt. Und dieses stimmt in einer Reihe von Spielen. Ich liebe es, wenn mir Spiele große Freiheiten einräumen und nicht so "gescripted" sind. Anfangen möchte ich mal bei "Pirates" und "Ultima 7". Beides Spiele, in denen man sehr große Handlungsfreiheit hat, auch wenn man damals den Begriff "Open World" nicht kannte und man ihn evtl. auch nicht dafür benutzt hätte. Dann kam GTA 1+2, die ich beide großartig fand. Ich liebte es besonders, weil es diese offenen Städte hatte und man wunderbar viel Unsinn ("Mayhem") anrichten konnte. Die Story hat mich dabei nie interessiert, ich hatte genug damit zu tun, Amok zu laufen....Und jetzt kommts: Ich habe danach kein GTA mehr angerührt! Ja, ich kenne GTA 5 nicht! Und ich will es auch nicht! Es ist nicht mein Szenario.

Mein Szenario ist genau Mafia 1. Es gibt nur wenige Spiele (*hust* RDR2 *hust*) die mich so "geflasht" haben wie Mafia 1. Und ich habe das Spiel erst vor 1 Jahr erstmals gespielt. Es ist perfekt: eine tolle Story, schöne Shooter Elemente, eine glaubwürdige Open World.... einfach schön. Getoppt wurde es nur von Red Dead Redemption 2 bzw. Red Dead Online. Jetzt werden viele sagen: Hä? Er kennt GTA 5 nicht, aber findet RDR2 geil? Das ist vom gleichen Entwickler und ist auch sonst sehr ähnlich....

Stimmt... aber die modernen "Großstadt Gangster" in GTA 3/4/5 sind einfach nicht mein Ding, eine gute Mafia Story der 20/30er Jahre oder ein Westernsetting liegen mir einfach mehr. Ich bin seltsam...ich weiß.... Und... ihr ahnt es vermutlich: Ich spiele RDO auch eher friedlich. Ich bin in zweifacher Hinsicht Jäger. Ich lebe in der Onlinewelt als Jäger und Händler, mache aber hin und wieder Aufgaben für andere und verdinge mich als Kopfgeldjäger. Die RDR2 Story habe ich nach ca. 2 Stunden abgebrochen, als ich Red Dead Online entdeckt habe, wo ich meine eigene Story schreiben kann. Ich liebe das...
Ich habe extra für das Spiel Google Stadia zugelegt....

Was Open World Rennspiele angeht, liebe ich Forza Horizon und The Crew 2. Das neue Forza sieht besser aus, aber The Crew 2 hat die bessere und größere Welt. 

Meine Partnerin, 38, eine leidenschaftliche Gamerin, spielt in einer "anderen Welt" und sehr gegenteilig zu meinen Vorlieben: Sie mag alles was Playstation (1-3) ist und alte Amiga Spiele. Also nichts wovon ich auch nur ansatzweise Ahnung hätte.
Sie spielt gern Star Wars Spiele, Lego Adventure Spiele und Tomb Raider. Sie steht immer fassungslos davor, wenn ich meine Spiele spiele und versteht in keinster Weise, wie mir das Spaß machen kann. Naja, jedenfalls streiten wir uns nie um den Controller... 😁  

Szenarien:

Wie schon geschrieben kann man mich nur mit realistischen oder historischen Szenarien begeistern, sei es beim Film oder bei Spielen. Da ich historisch sehr bewandert bin stören mich schon kleine Ungenauigkeiten, besonders in Filmen. In Spielen darf es normalerweise (mit Ausnahme der Star Trek Adventures, wozu ich mich aber auch zwingen musste) kein Zukunftsszenario sein und schon gar keine Dystopie. Ich habe natürlich z.B. "Beneath a Steel Sky" in meiner Sammlung. Das habe ich mehrfach angefangen zu spielen, mag es aber einfach nicht. Genauso geht es mir mit Spielen wie Syndicate oder auch so Mechwarrior oder Star Wars Sachen. Vieles habe ich mal angespielt, aber nie "leidenschaftlich durchgespielt". Selbst mein eigentlich geliebtes Strategiegenre muss ohne Zukunftszenario auskommen. Kein "Battle Isle" und ähnliches, ja nicht mal "Alpha Centauri" konnte mich begeistern (gescripted und Zukunftsszenario....). 
Wie oben beschrieben kommt mir auch (mit Ausnahme der Ultima Reihe) keine Fantasy auf die Platte. Ich habe die ganzen großen RPG-Reihen (Eye of the Beholder, Wizardry und wie sie alle heißen) gesehen und mal angespielt, aber keines davon auch nur annähernd länger gezockt. Das ist einfach nichts für mich. Gleiches gilt natürlich für Strategiespiele mit Fantasy-Setting.
Gebt mir einfach ein Spiel das in einer halbwegs interessanten geschichtlichen Epoche spielt und ihr habt mich ;).

Kurzes Fazit:

Ich bin ein komischer Vogel! (Oh man, wie viele meiner Kumpels jetzt wohl grad "ja" rufen...?) 😂

Ausführliches Fazit:

Ich habe ein etwas seltsamen und sehr "eigenen" Spielegeschmack. Ich mag auf jeden Fall realistische bzw. historisch realistische Spiele-Szenarien, die man nach Möglichkeit friedlich bestreiten können sollte. Ich mag nur Singleplayer Titel, aber kein Fantasy oder Sci-Fi. Sportspiele gehen mir ebenso ab wie Echtzeitstrategie und die meisten Rollenspiele. Alle Spiele in denen ich mich mit anderen Personen in einem Wettstreit messen muss, sind mir zuwider.
Ich mag Spiele, in denen ich relativ ruhig und überlegt handeln kann und wo mich die Spielemeachanik nicht versucht, zu drängen. Daher mag ich eher Rundenstrategie als Echtzeit. Ich erschaffe gern etwas, sei es eine Stadt, ein Unternehmen, ein Weltreich oder einen Freizeitpark, aber ich lasse es mir nicht durch ein Spielelement wieder zerstören. Etwas einfach aufbauen zu können und mich daran zu erfreuen, reicht mir. Wenn ich nichts aufbauen darf, verliere ich mich gern in offenen, realistisch nachgebildeten Welten, wie sie mir von Forza über The Crew 2, aber auch von Assasins Creed oder Far Cry dargeboten werden. Vielleicht zeigt es Assasins Creed am deutlichsten: Ich liebe die offene Welt, mag aber das Spiel an sich nicht. Schön das Ubisoft in einigen Teilen den "Discovery Modus" eingbaut hat, in dem man einfach nur die Welt entdecken darf ohne Story und Kampf. Das ist genau meins, und offensichtlich gibt es mehr Leute wie mich. Damit wißt ihr auch welche "AC-Teile" ich besiitze. Aber das beste Spiel des Open World Genres ist und bleibt Red Dead Redemption 2 / Red Dead Online. Eine Offenbarung für einen Spieler wie mich...      

Hinweis: Alle Screenshots/Cover stammen von Mobygames (http://www.mobygames.com).

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