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Indie: Leo´s Fortune

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  Heute möchte ich mal wieder auf ein neueres, vielleicht weniger bekanntes, Spiel eines kleineren Entwicklers eingehen, das mich immer wieder begeistert. Wenn ich ehrlich bin, hat es mich beim ersten spielen "weggeblasen" und es bekommt von mir einen besonderen Titel: Das schönste Jump n Run aller Zeiten: "Leo´s Fortune". Das Spiel wurde 2014 von dem schwedischen Team 1337 Game Design AB und Senri AB programmiert und ist für mich einfach ein Wunder von einem Spiel. Das Spiel gibt es für ca. 5-10€ in den App-Stores von Android, Apple, Windows, Macintosh, Fire TV, TVOS, Playstation 4 sowie der Xbox One . Ich habe es zuerst auf dem Fire TV gespielt. Man spielt "Leopold" einen kleinen, grünen, fluffigen Ball mit riesigem Schnurrbart und herrlichem osteuropäischen Akzent. "Leo" wurde seines Goldes beraubt und folgt nun dessen Spur, um seinen Schatz wiederzuerlangen. Der Weg zu seinem Schatz führt Leo durch verschiedene Welten, beginnend mit einer

Retrospiele: Defender (Williams / Atari)

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  Heute möchte ich auf ein Spiel eingehen, das ich als Kind geliebt und wirklich beherrscht habe: Defender von Williams bzw. Atari.  Meine Großeltern hatten eine Dorfkneipe in der Lüneburger Heide und Anfang der 80er stand der Defender Arcade-Automat dort, den mein Bruder und ich gern gespielt haben. Wir hatten logischerweise den Schlüssel für das Geldfach und konnten so mit 1 Mark ewig spielen....Einige Zeit später wurde die Kneipe verpachtet und es war vorbei mit dem kostenlosen Zocken. Da es öfter wechselnde Pächter gab, konnten wir in der Zwischenzeit hin und wieder mal spielen, aber die Automaten wechselten regelmäßig.  Ein US-Soldat spielt 1982 am Defender Automaten (Quelle Wikipedia / Lizenz: Public Domain) Defender wurde 1980/1981 von Eugene Jarvis binnen 8 Monaten geschrieben und kam zuerst für den Williams Arcade Automaten raus. Mr. Jarvis hat mehrfach gesagt, das seine, ziemlich offensichtlichen, Vorbilder Asteroids und Space Invaders waren. Im Laufe der 80er wurde das Sp

Retrospiele: Moorhuhn (Update)

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Der Titelscreen des ursprünglichen Spiels   Jetzt komme ich zu einem der meistgespielten Spiele der Jahrtausendwende, das damals einen unfassbaren Hype ausgelöst hat: Moorhuhn , oder korrekt: " die virtuelle Moorhunjagd ". Ich kann von mir sagen, das ich ein Moorhuhn-Spieler der ersten Stunde bin und auch nur einer der ersten Stunde. Was viele vielleicht nicht (mehr) wissen: Das Original Moorhuhn war ein Werbespiel und zwar für die schottische Whiskey-Marke Johnny Walker . Produziert wurde es von Phenomedia in Zusammenarbeit mit Witan aus Holland. Das Spiel war zuerst Freeware und, wie gesagt, ein Werbespiel. Das Spiel war mit seiner 1:30Min Laufzeit dafür gebaut, als kleiner Werbe-Gag in Bars und Kneipen zu laufen, quasi als Alternative zu einer kleinen Runde Darts. Die Figur des Moorhuhns geht auf Ingo Mesche zurück, der sie 1992 ersann. 1997 kam dann die Hamburger Werbeagentur A und B auf die Idee, ein PC-Spiel als kneipeninterne Werbung für Johnny Walker zu erstellen

Retrospiele: Wings of Fury

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  Heute geht es um ein sehr bekanntes, aber auch kontroverses Spiel: "Wings of Fury" . Das Spiel, programmiert von Steve Waldo und veröffentlicht von Broderbund, erschien erstmals 1988 für Dos und Apple II , 1989 dann für Sharp X68000 und 1990 für Amstrad CPC, C64 und (wohl die bekannteste Version) für den Amiga . 1999 kam noch eine, entschärfte, Version für den Nintendo Gameboy Color heraus. Im Spiel steuert man eine Grumman F6F "Hellcat" , die auf einem Flugzeugträger im Pazifikkrieg stationiert ist. Die Maschine wurde über 12.000 mal produziert und wurde ab 1943, tatsächlich auf Flugzeugträgern und gegen die japanische "Zero" (siehe unten), eingesetzt.   Zwei F6F Hellcat in der Luft (Quelle: Wikipedia) Auf einem Träger (USS Yorktown) Quelle: Wikipedia Von seinem Flugzeugträger startet man zu verschiedenen Missionen in die pazifische Inselwelt. Es gilt jeweils mindestens eine Insel und deren Verteidigungsanlagen zu zerstören. Hierzu hat man das Maschin